über die Schule

Wir sind der gemeinnützige Verein „Eine Schule für Popoyo e.V.“, der sich im Oktoker 2016 in Hamburg geründet hat, um in einer ländlichen Region Nicaraguas eine Schule zu unterstützen, die gleichermaßen offen für arme, reiche, ausländische und einheimische Kinder ist.

Manche von uns sind dem Land durch längere Aufenthalte und Reisen verbunden und wir sehen Bildung als einen Schlüssel zum friedlichen und gleichberechtigten Miteinander.

dsc_4491Nicaragua gilt heute als eins der sichersten Länder Mittelamerikas und bezaubert jedes Jahr mehr als eine Million Besucher mit seinen Vulkanen, den ursprünglichen Kaffeeplantagen im Hochland, den traumhaften Stränden an Pazifik- und Karibikküste sowie dem Nicaraguasee und dessen einzigartiger Flora und Fauna.

Das Land leidet trotz vieler Bemühungen allerdings weiterhin an den Folgen seiner Geschichte, die geprägt ist von Dikatur, Korruption und Bürgerkrieg, und ist daher eins der ärmsten Länder der westlichen Hemisphäre.

Die Region rund um den berühmten Surfspot Popoyo zieht in den letzten Jahren immer mehr sport- und naturbegeisterte Menschen aus den USA, Australien und Europa an, die dort ihren Traum von einem Leben am Meer verwirklichen wollen. Sie kaufen Grundstücke, investieren und bauen Hotels und Restaurants entlang der Küste.

Allerdings gibt es vor Ort keine Schule, die westlichen Bildungsstandards entspricht. Die ersten Familien verlassen daher schweren Herzens die Region wieder.

Gleichzeitig geraten nicaraguanische Kinder ins Hintertreffen, da ihre Schulbildung oft nicht reicht, um am Aufschwung teilzuhaben und Arbeit zu finden, die über Kellner- und Reinigungsjobs hinausgeht. Zudem verlieren Familien, die ihre Grundstücke an zugezogene Ausländer verkaufen, nicht selten damit auch ihre Unabhängigkeit.

Die Schule ist daher eine Schule für alle, die nicaraguanischen und ausländischen Kinder Bildung auf internationalem Niveau ermöglicht. Sie können dort gemeinsam lernen und aufwachsen  und Freundschaften über die Kulturen hinweg schließen.

Die Schule hat im November 2017  zunächst mit einer kleinen Gruppe von Vorschülern begonnen und soll nun mit diesen hochwachsen. Zur Zeit sind fast die Hälfte aller Kinder aus dem nicaraguanischem Dorf. Zwei Lehrerinnen unterrichten die Kinder auf Spanisch und englisch. Internationale Spenden und das Schulgeld vermögender Eltern sollen ermöglichen, dass Kinder aus ärmeren Familien Stipendien erhalten und die Schule ebenso besuchen können.